2 Nächte in Mailand

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Oh Milano, ich glaube ich habe mich in dich verliebt.

Mailand war die erste Station, die meine Familie und ich auf unserer Reise in die Toskana besucht haben. Meine Eltern wollten gar nicht unbedingt nach Mailand, aber ich hatte richtig Lust auf die Modestadt. Und so entschieden wir uns ein paar Tage vor Beginn unser Reise, für 2 Nächte in Mailand halt zu machen.

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Foto Tipp: Den Dom von vorne kennt jeder, aber auch von der Seite ist er wunderschön!

Wir kamen am Vormittag an und hatten so noch Zeit, die Stadt am ersten Tag zu erkunden. Nach einem Cappuchino (den man in Italien übrigens nur vor 12 Uhr trinkt!) im Hotel machten wir uns auf den Weg. Es war wirklich warm. Wir warteten im Schatten auf die Straßenbahn und fuhren mit dieser Richtung Piazza del Duomo.  Ausgestiegen waren wir etwas orientierungslos, fanden aber schnell den Weg zum Dom. Dieser ist wunderschön! Der gleichen Ansicht waren offensichtlich auch die vielen, vielen Menschen, die davor standen und (wie ich natürlich auch) Fotos machten. Dabei finde ich es sehr lustig zu sehen, wer Fotos für den Familienkalender oder für Instagram macht und wie unterschiedlich das abläuft. Kennt ihr das auch?

Weiter ging es in die wunderschöne Galleria Vittorio Emanuele II. Auch diese war voll mit Touristen, das war jedoch kein Wunder. Direkt neben dem Dom gelegen, ist das Einkaufszentrum (Galleria klingt viel glamouröser oder?) mit seiner beeindruckenden Architektur einfach ein Muss in Mailand. Ich fand den Anblick wirklich überwältigend.

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Ein weiterer erwähnenswerter Anlaufpunkt ist die Triennale di Milano.

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Der Vorteil: Im klimatisierten Museum kann man sich von der Hitze erholen, ohne auf Kultur zu verzichten. Wir haben uns eine interessante Ausstellung über die Entwicklung des italienischen Designs angeschaut. Und allein das Museum an sich war total cool gestaltet und irgendwie was Besonderes. Bevor man sich wieder an die warme Luft begibt, kann man sich im Museumscafé stärken. Probiert die kleinen Blaubeer Tartes, die sind köstlich!

 

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Spontan gestolpert sind wir über die Bosco Verticale, was auf deutsch so viel heißt wie senkrechter Wald. Das sind zwei begrünte Hochhäuser im Norden Mailands. Falls ihr also im Stadtteil Porta Nuova seid, schaut auf jeden Fall vorbei. So viel Natur, mitten in der Großstadt ist echt beeindruckend! In der Nähe von den Bosco Verticale, befindet sich der Corso Como. Rund um diese Straße ist eine tolle Fußgängerzone mit vielen Bars und Shoppingmöglichkeiten. Besonders empfehlen möchte ich euch 10 Corso ComoSo heißt der cool eingerichtete Conceptstore, der durch einen Buchladen, Ausstellungen, sowie ein Restaurant im Innenhof perfekt abgerundet wird. Gegründet wurde er 1990 von Carla Sozzani, die in den 80er-Jahren Chefredakteurin der Vogue Italia war. Wenn ihr wie ich Coffee Table Books liebt, dann wird euer Herz im Buchladen im ersten Stock aufgehen! Von Bildbänden über Mode und Architektur bis hin zu Biografien, hier findet bestimmt jeder etwas. Im Restaurant waren wir nicht, aber im Vorbeigehen, sah es sehr lecker aus.

Zu guter Letzt habe ich einen Restaurant Tipp im Stadtteil Porta Venezia für euch: Non Solo Lesso wird in der dritten Generation von einer Familie geführt und man fühlt sich auch wie zuhause! Das Essen ist typisch für die Region und schmeckt wunderbar. Der Kellner hat sich Zeit genommen uns alle Gerichte zu erklären, da die Karte nur italienisch war und uns Tipps gegeben, was wir bestellen sollen. Die Atmosphäre ist gemütlich und es gibt nur wenige Tische, also wäre eine Reservierung schlau, bei uns hat es aber zum Glück auch ohne geklappt. Insgesamt hat mir Mailand richtig gut gefallen. Die Leute waren nett, das Essen gut, die Architektur schön, nur die Hitze ist nicht ganz so meins, aber auch das war ok. Was mich wirklich beeindruckt hat, war wie gut die Leute gekleidet waren. Ich hatte das ein wenig gehofft, da Mailand ja als Modestadt bekannt ist, aber wusste nicht, wie sehr sich das auf alle auswirken würde. Doch meine Erwartungen wurden übertroffen. Es war vor allem inspirierend wie jeder gut gekleidet war, aber trotzdem seinen eigenen Style hatte.

Und das wars auch schon mit meinem kleinen Mailand Rückblick – und mit meinem allerersten Blogpost! Hat er euch gefallen? Vielleicht hat er euch ja inspiriert mal nach Mailand zu reisen oder euch sogar bei der Reiseplanung geholfen. Oder wart ihr schonml dort und konntet ein bisschen in Erinnerungen schwelgen? So oder so, ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, ob euch der Beitrag gefallen hat und ob ihr gerne mehr in der Richtung lesen würdet. Auch für Verbesserungsvorschläge bin ich natürlich offen. Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

xx anna

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